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01/01/2019 durch Felix Mast mit 0 Kommentare

PayPal, Amazon und Co. – Verbraucherschützer warnen vor Phishing


Zu Weihnachten kaufen die Deutschen wie immer fleißig Geschenke und greifen immer häufiger auf digitale Plattformen wie etwa Amazon zurück. Der Online-Shoppingboom birgt aber auch Risiken, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Der Verein warnt vor sogenannten Phishing-Attacken.

Im Fokus der Betrüger stehen unter anderem Amazon-Kunden, die unter mehrfachen Betrugsversuchen zu leiden haben: Bei der Verbraucherzentrale gingen in den letzten Tagen vor Weihnachten unzählige e-Mails ein, in denen Nutzer von Phishing-Mails berichteten. Angeblich warnt der Versandriese in einer wichtigen Kundenmitteilung vor üblem Datenmissbrauch.

“Legitimation” wichtig und erforderlich

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YouTube Screenshot

“Amazon” fordert in der Betrüger-e-Mail die Daten des Kontoinhabers. Andernfalls würde das Konto gesperrt und nur gegen eine Gebühr von 25 Euro wieder aktiviert werden können. “Klicken Sie unter keinen Umständen auf den Link und Ignorieren Sie die E-Mail!”, so die klare Empfehlung der Zentrale.

Eine Phishing-Welle trifft genau so auf Kunden der Sparkasse. Die vermeintliche Bank fordert angeblich zu einer Bestätigung des Kontos auf, andernfalls würden Gebühren anfallen. Die Daten seien aufgrund einer Systemaktualisierung notwendig.

Die Zentrale rät: “Lassen Sie sich nicht von der persönlichen Anrede, der vermeintlichen Frist und den Gebühren unter Druck setzten.” Bankkunden der Sparkasse hat es auf diese Weise gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit erwischt: Sie erhielten erst vor wenigen Tagen eine ganz gleich lautende Nachricht von Betrügern. Vereinzelt sind auch Kunden der HypoVereinsbank betroffen gewesen.

Wer eine solche E-Mail empfängt, schiebt sie am besten unbeantwortet in den Spamordner. Das gilt auch für alle Nutzer von PayPal. Kriminelle versuchen in den letzten Tagen offenbar vermehrt über den Bezahldienst an sensible Daten zu heran zu kommen. Wegen “unautorisierter Zugriffe” sei eine “Sicherheitsüberprüfung” notwendig, heißt es noch in einigen Nachrichten der Betrüger.

Obwohl die Mail authentisch wirkt und ihr persönlich angesprochen werdet, handelt es sich um einen üblen Phishing-Versuch. Gebt dann auf keinen Fall eure Daten ein und prüft zuerst, woher die Mitteilung eigentlich kommt.

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